Posseck stellt einen der ältesten Orte der Großgemeinde dar. Die erste urkundliche Erwähnung geht bis ins Jahr 1180 zurück. Sehenswert ist die gotische Wehrkirche mit barocken Altären.

 

Posseck Kirche 


Geschichtliche Beschreibung von Posseck

Kirchdorf und  Ortsteil der Marktgemeinde Pressig im Landkreis Kronach. Ca. 3,5 km südöstlich von Pressig über dem Steilhang der Teuschnitz an der Teilstrecke c des 88 km langen Burgenweges des FWV von Bayreuth bis zur Burg nach Lauenstein. Katholische Pfarrkirche St. Johannes Evangelista: Chor und Langhauskern wohl schon aus der Langheimer Zisterziener, die Posseck bis 88 besaßen; Turm vermutlich im 16. Jh. Entstanden; Langhaus im 17. Jh. Erneuert, die jetzige Gestalt um 1900; Wiedererrichtung des Turmhelms 1929 nach einem Brand.

 

Das Gotteshaus in ummauerten Kirchhof; im Chorwinkel dreigeschoßiger Turm mit achteckigem, verschiefertem Spitzhelm; im Turmuntergeschoß Sakristei mit Tonnengewölbe; rundbogiges N- und W-Portal sowie Fenster mit Sandsteinrahmungen; in der S- und W-Wand 3 Rundfenster.

Wegkapellen: 1 km südwestlich des Dorfes an der Straße nach Grössau ein Sandsteinquaderbau von 1859, mit Ausstattung.
Die abgegangene Kapelle, 1520 als ecclesia Prauersdorf genannt, ca. 1,25 km nördlich des Ortes an einem Weg nach Marienroth. In einer im Jahre 1904 errichteten, gotisierenden Kapelle wurden Mauerreste des alten Peterskirchleins gefunden.

 

Martern: Etwa 500 m südlich des Dorfes steht ein Sandsteinpfeiler von 1765 mit einem teil des Schafts; Aufsatz mit Rundbogen und Eckvorlage; Reliefs von der Marienkrönung, r hl. Barbara, der 14 Hl. mit dem Christkind und des hl. Petrus; als Bekrönung ein großes Eisenkreuz.- Nach weiteren 500 m auf der Bergkuppe ein Marter von 1742.

 

Naturdenkmal: 3 Linden an der Kapelle am Weg nach Grössau.

Posseck Verschiedenes